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Bücherzelle für Rehborn?

Geschrieben von Thomas Link am .

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Kurz und bündig ging die Jahreshauptversammlung des Rehborner Fördervereins Pro Robura im Gemeindehaus an der Linde über die Bühne. Vor den acht Interessierten von insgesamt 40 Mitgliedern berichtete Vorsitzender Markus Kunisch über die Aktivitäten des Vereins, die zumeist nicht so öffentlichkeitswirksam sind.

Zum Beispiel wird mehrfach jährlich die Bepflanzung der Ortseingänge, der Roseninsel und der Blumentröge auf dem Friedhof bezahlt. Dann erhalten die Gruppen des Kerweumzuges traditionell eine Unterstützung, ebenso obigatorisch ist die Bewirtung von Helfern bei gemeindlichen Einsätzen, der Erwerb der Hundekotbeutel. Größte Ausgabe im Berichtszeitraum war ein Zuschuss zum neuen Spielgerät auf dem Rehborner Spielplatz.

Kassenwart Volker Conrad trug Einnahmen und Ausgaben im Detail vor. Die Kassenprüfer Norbert Grimm und Thomas Link betätigten eine einwandfreie Kassenführung. Letzterer dankte auch als Ortsbürgermeister namens der Gemeinde ausdrücklich für die regelmäßige Unterstützung bei Aktionen, die sich im kommunalen Haushalt nur schwer darstellen lassen. Die einstimmige Entlastung des Vorstandes war nur Formsache.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurden mehrere Projekte besprochen. So möchte der Verein auf Initiative von Barbara Klee-Kunisch eine Bücher(telefon)zelle aufstellen. Thomas Link bat, einen Antrag an die Gemeinde zu stellen. Auf Bitten des Ortsbürgermeisters erfragt Volker Conrad die Kosten für neue Weinprobiergläser für die Kerb ebenso wie die Kosten für Ortsfahnen. Der Erwerb bzw. Verkauf der Fahne sollte über Pro Robura laufen. Thema waren auf Vorschlag von Markus Kunisch auch einheitliche Hinweisschilder, wie es sie in den Nachbargemeinden Odernheim und Duchroth gibt; der Ortsbürgermeister hinterfragt, ob solche Schilder im Rahmen der Dorferneuerung bezuschusst werden.