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Rehborn-Chronik vor Vollendung

Gem 2018 Chronik Vorstellung

Seit vielen Jahren arbeitet Ortshistoriker Rainer Thielen an einer umfassenden Chronik über Rehborn, wobei er zwischenzeitlich ein Team von Mitarbeitern gewinnen konnte. Langsam geht das Werk jetzt in die Endphase. Deshalb stellte Thielen die Arbeit informell dem Gemeinderat und interessierten Bürgern vor.

Die Chronik wird sich in 58 Kapitel und zwei Anhänge gliedern, die zu weiten Teilen ausgearbeitet sind. Es beginnt damit, dass „mer Pälzer“ nur 38,4 Kilometer von der Weltachse entfernt leben. Über die Urzeit unserer Region bis hin die die jüngste Gegenwart ist alles aufgezeichnet, was diverse Geschichts- und Protokollbücher nachweisbar hergeben. Alte Rehborner Sitten und Gebräuche finden ebenso ihren Niederschlag wie die 31 Vereine, die Rehborn in seiner Vergangenheit zählte.

Um die 17.000 Arbeitsstunden stecken bislang in der Chronik, wobei bisweilen mit einer „Sauklaue“ in alten Protokollen zu kämpfen ist. Dementsprechend umfangreich wird das Werk, das kaum in einem Buch Platz finden wird: Geschätzte 1150 Seiten in Din A4 sind es bislang. Erscheinen wird die Chronik im Laufe des kommenden Jahres in einer Auflage von 1000 Exemplaren.

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Speierling blüht erstmals

Gem 2018 Speierling Blüten

Die Römer brachten ihn vor 2000 Jahren mit und über die Alpen, weil sie den aus den Früchten gewonnenen herben Apfelwein so schätzten. Im Südwesten Deutschlands wuchsen noch vor gut 100 Jahren zehntausende dieser mit den Rosen verwandten Bäume, weil man mit dem Saft Nahrungsmittel haltbar machen konnte. Auch in der Medizin wurde das Mus der apfelartigen Früchte eingesetzt. Doch obwohl auch das Holz sehr wertvoll ist, verlor der Speierling gegen andere Kultur-Obstbäume.

Heute gibt es in ganz Deutschland vielleicht noch 2500 Exemplare, ist er von Aussterben bedroht. Deshalb wurde er schon im Jahr 1993 in Deutschland zum „Baum des Jahres“ gewählt.

Als vor gut 10 Jahren unterhalb des Rehborner Friedhofs mehrere hohe Douglasien gefällt werden mussten, weil sie gefährlich hoch wurden und umzustürzen drohten, bot Anwohner-Familie Link dem Gemeinderat an, einen standortgerechten, seltenen Baum zu stiften. In Absprache mit Förster Stefan Gesse wurde ein junger Speierling in einer spezialisierten Baumschule besorgt und an einem Herbsttag gesetzt. Seitdem wird der Baum von der Anwohnerfamilie gehegt und gepflegt.

In diesen Tagen dann der Lohn der Arbeit: Der mittlerweile zwar noch dünne, aber schon gut 4 Meter hohe Speierling blüht erstmals. Die weißen Blüten werden von Bienen umschwärmt. Ob der Baum in diesem Jahr auch schon seine Äpfel trägt, muss abgewartet werden. Für einen Rehborner Apfelsaft ala „Frankfurter Äppelwoi“ wird’s noch nicht reichen.

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Impressionen mit Drohne

Die Rehborn am Glan im Nordpfälzer Bergland im Mai 2018 aus der Vogelperspektive. Die Gemeinde ist bekannt durch ihre 6,5 Hektar große Orchideenwiese. C: G. Herrmann

Impressionen mit DrohneGem 2018 Drohne Impressionen

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Zum Abschied neue Schaukel

Der Rehborner Jugendclub hat vor einigen Monaten seine Auflösung beschlossen. Aus dem Vermögen wurde – nach schon vielen früheren Spenden für den Rehborner Spielplatz – noch eine Wippe für kleinere Kinder spendiert. Die Gemeinde sagt Dankeschön für die lange Unterstützung!

Juc 2018 Wippe

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Friedhof: Neue Bänke

Gem 2018 Friedhof neue Bänke

Lange war es der Wunsch der Rehborner Friedhofgänger, Ersatz für die unansehnlichen gewordenen Kunststoffbänke zu bekommen. Im vergangenen Herbst hatte Gemeindearbeiter Viktor Wiederspan die Idee, aus Sandsteinstufen – die ein örtlicher Handwerker vorrätig hatte – zwei Muster zu bauen. Diese beiden Exemplare vor der Aussegnungshalle fanden Gefallen.

Nachdem Fundamente und Standbeine vorbereitet waren, konnte Wiederspan gestern assistiert von Ortsbürgermeister Thomas Link weitere sechs Sandsteinbänke aufbauen. Ein Stein allein wiegt mehr als zwei Zentner; daher kam auch die Hydraulik des „orangenen Blitzes“ zum tragenden Einsatz. Und zwischendrin waren kleine Pausen mit Cappuccini wichtig.

Die Bänke sind ab sofort nutzbar. Allerdings werden noch Fugen verfüllt, kleine Fehler in den Steinen behandelt, wenn die teilweise feuchten Steine abgetrocknet sind. Bereits über Winter hatte der Gemeindearbeiter aus Rehborner Eiche Roste gefertigt, die noch auf die Steine gelegt werden.