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Füchse am Spielplatz

Auf einem verwilderten Gelände neben dem Spielplatz und auch auf diesem selbst ist eine Fuchsmutter mit ihren Jungtieren zugange, wie dem Ortsbürgermeister gestern Abend mitgeteilt wurde und was heute bestätigt wurde. Eine konkrete Gefahr geht von den Tieren nicht aus – sie scheuen den Menschen. Tierkot sollte allerdings nicht angefasst werden.

Damit die Tiere sich ein anderes Heim außerhalb der Ortslage suchen, wurden heute Verbandsgemeinde, Kreisveterinäramt und Jäger eingeschaltet.

Als erste Maßnahme hat der Ortsbürgermeister einen örtlichen Jäger gebeten, seinen Jagdhund mehrfach kurzzeitig auf den Spielplatz zu lassen, ebenso den Hund des Gemeindearbeiters – Füchse flüchten vor dem Geruch der Hunde. Ebenso wird der Jäger Tücher am zugewachsenen Grundstück verteilen, die mit Milchsäure getränkt sind. Die äußerst übel riechende Flüssigkeit vertreibt Wildschweine; ob sie auch bei Füchse wirkt, müssen wir ausprobieren. Also nicht über unangenehmen Geruch am Spielplatz wundern!

Wie zu hören ist, erfreuen sich auch am Deslocher Spielplatz Füchse.

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Brücken-TÜV kommt

Gem 2017 Brücken-TÜV

Der Technische Überwachungsverein untersucht im Laufe der Woche die drei Rehborner Brücken in kommunaler Verantwortung: die beiden Brücken über den Hüttenbach in der Obergasse bzw. der Hintergasse sowie die Steinerne Brücke über den Glan. Also nicht wundern, wenn da unbekannte Personen im Bachlauf unterwegs sind und sich die Gemäuer auch von der Unterseite her ansehen.

Die Gemeindearbeiter hatten die Bauwerke in den vergangenen Tagen zugänglich gemacht und Aufwuchs entfernt.

Die zum Bahnhof führende Hölzerne Brücke gehört dem Landkreis; ob diese auch untersucht wird, ist nicht bekannt.

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Kerb 2017 naht

Liebe Rehbornerinnen, liebe Rehborner!

Die Kerb 2017 ist eine besondere Kerb – erstmals wird sie unter der Federführung der Gemeinde veranstaltet. Es wurde ein Festausschuss gegründet, in dem dankenswerter Weise die Vereine FSV, MGV, TV und RV mitwirken. Es ist gleich, ob sie einen Wein am Weinstand, einen Cocktail am Stand vor der Kirche oder ein Bier im Zelt trinken: Alles geht in einen Topf und wird am Ende fair unter den Vereinen aufgeteilt.

Gem 2017 Kerb Plakat

Ohne diese Vereine und deren Mitgliedern wäre unsere Kirmes nicht zustande gekommen. Vorab daher schon einmal ein herzliches Dankeschön an die teilnehmenden Vereine und deren helfende Hände!

Da zur Kerb kein Rehborner Gasthaus geöffnet hat, haben wir versucht, Ihnen mit Unterstützung eines Caterers auch kulinarisch etwas zu bieten. Freitag und Montag im Festzelt sowie Samstag/Sonntag im Gemeindehaus an der Linde. Näheres auf der Rückseite!

Bitte beachten: Aus organisatorischen Gründen gibt es die Speisen im Zelt nur auf Vorbestellung. Sie können ab sofort in Wagner Lädchen, Bäckerei Volker Bayer und in der Metzgerei Giesler sowie beim Bürgermeister (Sprechstunde) Bons für diese Speisen erwerben.

Neu wird auch das Zahlsystem an der Kerb sein. Sie können im Zelt und an der Linde Bon-Karten im Wert von 5, 10 oder 20 € erwerben. Mit diesen Bons können Sie alles (im Zelt sowie am Wein- und Cocktailstand an der Linde) über die ganze Kerb bezahlen. Eine Barzahlung wird nur bei der Zelt-Bedienung am Freitag und Sonntag möglich sein. Nicht genutzte Bons werden selbstverständlich an der Bon-Kasse ausgezahlt.

Bitte unterstützen Sie die Rehborner Kerb, indem Sie von den Angeboten Gebrauch machen und die Veranstaltungen an allen Tagen besuchen. Die Mitwirkenden haben viel Zeit, Fleiß und Ehrgeiz in diese Kerb gesteckt – danken Sie es ihnen.

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Mauern nicht besteigen

Gem 2017 Naturlehrpfad verboten

„Betreten verboten – Absturzgefahr“ und dazu ein Piktogramm. Insgesamt vier solcher Gefahr-Hinweise finden sich seit Dienstag am oberen wie unteren Weg des Naturlehrpfades. Damit ist aber nicht gemeint, dass der Weg zu den Orchideen für Fußgänger gesperrt ist. Vielmehr besagt es, dass man auf den alten Weinbergmauern nicht herumlaufen oder sie gar erklettern soll.

Über das Aufstellen der Schilder waren weder die Ortsgemeinde, die für Ordnung und Sicherheit auf dem Weg verantwortlich ist, noch das Forstrevier als Eigentümer des Geländes informiert. Vermutlich wurden sie von der Firma installiert, die im vergangenen und diesem Jahr Teile des alten Mauerwerks saniert und neu aufgebaut hat.

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Bewegend: Bänke eingeweiht

Sechs Australier und ein Engländer reisten heute nach Rehborn, um acht gespendete Bänke der Erinnerung (siehe früheren Post) offiziell zu überreichen; ihre Vorfahren waren im August 1944 bei einem Flugzeugabsturz auf der Rehborner Wart ums Leben gekommen.

Gem 2017 Bänke der Erinnerung

Die Besucher trafen schon vormittags ein. Ortsbürgermeister Thomas Link und Ortschronist Rainer Thielen besuchten mit den Gästen Aussichtspunkte mit Blick auf die Wart und erzählten das, was in der Gemeinde über den Absturz bekannt ist.

Am Nachmittag traf man sich mit unerwartet vielen Rehbornern am Anfang des Naturlehrpfades, wo eine der gestifteten Bänke steht und Informationstafeln in englischer und deutscher Sprache an das Unglück erinnern. Nach einer kurzen Ansprache des Ortsbürgermeisters überreichte dieser drei Erinnerungstafeln aus Rehborner Eiche. Darauf angebracht sind Teile der Unglücksmaschine, die erst kürzlich bei Baggerarbeiten gefunden wurden. Sichtlich bewegt wurden die Erinnerungsstücke entgegen genommen. Zwei der Söhne der Soldaten hielten ebenfalls kurze Ansprachen des Dankes, dass ein Ort der Erinnerung geschaffen wurde.

Im Anschluss liefen Gäste und Besucher noch ein Stück die Wart hinauf und näher zur eigentlichen Absturzstelle.

Die Veranstaltung wurde live ins Internet zu weiteren Angehörigen in Prag und Australien übertragen.

Im Rahmen der Veranstaltung dankte Thomas Link auch Klaus Martin aus Sobernheim, der zur Erinnerung an den einstigen Rehborner Pfarrer August Kopp und dessen Stiftung einen Baum gespendet hatte. Auch hierzu hat der Ortsbürgermeister eine Informationstafel erstellt, die im Naturlehrpfad an einem Aussichtspunkt ihren Platz finden wird.