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Feuerwehr erweitert nicht

Keine langen Beratungen und Diskussionen, dafür einen einstimmigen Beschluss, gab es im Gemeinderat zu dem von Revierförster Stefan Gesse erläuterten Forsthaushalt 2013, obwohl dieser mit einem voraussichtlichen Defizit von 4246 Euro abschließen wird. Dieser zu erwartende Fehlbetrag liegt noch unter den vom Rat vor Jahren als Obergrenze festgesetzten jährlich 10.000 Mark Zuschuss für den Gemeindewald. 2013 ist ein Brennholzeinschlag (im Haag und am Wallenberg) von 165 Festmeter vorgesehen, für den sich 25 Selbstwerber gemeldet haben.

Auch der Teilnahme am BAT-Konzept (Biotopbaum-, Altholz-, Totholz-Konzept), das auf Grund strengerer EU-Vorschriften im Naturschutz- und Umweltstrafrecht notwendig ist, wurde bei einer Stimmenthaltung zugestimmt. Die geforderte Ausweisung von entsprechenden Waldflächen oder einzelnen Bäumen könnte die Ortsgemeinde Rehborn im Wallenberg erfüllen, so Förster Gesse. Beauftragt für die Erarbeitung und Konzepterstellung wurde das zuständige Forstamt in Bad Sobernheim.

VG ermittelt Kosten

Vor einigen Wochen musste der obere Weg des Naturlehrpfades wegen einer zusammengebrochenen Trockenmauer gesperrt werden. Fachbehörden haben die Abbruchstelle des in der Unterhaltungspflicht der Ortsgemeinde stehenden Weges begutachtet und dabei mehrere Lösungsmöglichkeiten von der Wiedererrichtung der Trockenmauer bis zu Sicherungsmaßnahmen mit Fangzaun oder Stahlnetz vorgeschlagen. Um eine endgültige Entscheidung treffen zu können, wird die Verbandsgemeindeverwaltung beauftragt, für die einzelnen Alternativen Kosten und deren Finanzierung zu ermitteln. Denn es sei damit zu rechnen, dass die Behebung des Schadens nicht gerade billig werden dürfte.

Die Beschlüsse zum Bebauungsplan für die Windenergieanlagen (Abwägung der Stellungnahmen, Annahme des Planentwurfs und Offenlegungsbeschluss) wurden, wie vom Beigeordneten Karl-Otto Dornbusch beantragt, von der Tagesordnung abgesetzt, weil kein Vertreter der Firma JUWI als Investor anwesend war. Diese Beschlüsse sollen jetzt im Januar 2013, dann aber bei Anwesenheit von Vertretern der Firma JUWI gefasst werden. Unabhängig davon informierte mit Dieter Gründonner ein Mitarbeiter des Planungsbüros Gutschker&Dongus die Ratsmitglieder über die vorliegenden Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zu diesem Bebauungsplan.

Dem Antrag eines Anliegers „Am Hüttenbach“ auf Beseitigung von sieben Pappel-Hybriden auf dem gemeindlichen Geländestreifen, die sein Haus- und Gartengrundstück nachteilig beeinträchtigen, stimmte der Gemeinderat zu. Allerdings muss der Antragsteller alle anfallenden Kosten für die Baumfällung durch einen Unternehmer wie auch die notwendigen Ersatzpflanzungen nach Vorgaben der Unteren Landespflegebehörde übernehmen.

Ortsbürgermeister Thomas Link informierte sein Gremium, dass die durch einen Ölunfall auf mehreren Gemeindestraßen entstandenen Beseitigungskosten nicht vollständig von der Versicherung des Verursachers übernommen werden. Die Gemeinde wird deshalb versuchen, ihr Recht und die Kostenerstattung auf dem Klageweg zu erreichen.

Die im Außenbereich aufgestellten Ruhebänke, die über Winter im Bauhof der Gemeinde lagern, sind vielfach reparaturbedürftig und werden vom Gemeindebediensteten soweit möglich wieder auf Vordermann gebracht. Teilweise sei aber auch der Kauf von neuen Bänken notwendig. Dabei hoffe man auf finanzielle Unterstützung durch den Förderverein Pro Robura, so OB Link.

Obwohl die Gemeinde schon vor zwei Jahren eine Vertragsfirma der Verbandsgemeinde mit der Beseitigung von schadhaften Fahrbahnstellen in etlichen Gemeindestraßen beauftragt hatte, sind die notwendigen Reparaturarbeiten nur teilweise zur Ausführung gekommen. Die noch vorhandenen Fahrbahnschäden werden immer größer und erhöhen damit die Unfallgefahr und die Haftung durch die Gemeinde. Der beauftragten Firma soll nun eine letzte Ausführungsfrist gesetzt werden, andernfalls eine Drittfirma mit der Schadensbeseitigung betraut wird.

Frist für LöcherGem_2012_Laubsauger

Der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins Rehborn, Ratsmitglied Patrick Becker, berichtete über den Sachstand zum Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Gespräche mit der Verbandsgemeinde haben demnach zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes sei nicht bereit, die baulichen Veränderungen (Erweiterung der Umkleideräume durch Verlagerung in einen Teil des gemeindlichen Gebäudetraktes) zu finanzieren. Da die Wehr selbst das Projekt in Eigenleistung nicht verwirklichen könne und auch der Feuerwehrförderverein die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung habe, sei der Wunsch der Feuerwehr-Aktiven leider „gestorben“.

In Rehborn wie auch in vielen anderen Gemeinden ist das Problem „Hundekot“ nicht gelöst. Ratsmitglied und Landwirt Klaus Jürgen Schmidt hat eine Wiese angepachtet und stellt diese den Hundebesitzern zur Verfügung, damit deren vierbeinigen Freunde dort ihre Notdurft verrichten können. Er hofft, dass bewirtschaftete Grünflächen nicht mehr durch Hundekot beeinträchtigt werden. Ortsbürgermeister Link bedankte sich für dieses Engagement ausdrücklich.

Die Dacharbeiten am Weinwiesenhäuschen, die schon seit einiger Zeit in Eigenleistung ausgeführt werden sollten, wurden jetzt auf das Frühjahr 2013 verschoben.

Laubsauger gekauft

Im nicht öffentlichen Teil beschlossen die Ratsmitglieder den Kauf eines Laubsaugers, mit dem zugleich auch die Straßen an gemeindlichen Grundstücken und Plätze gekehrt werden können. Das Gerät wurde zuvor durch den Gemeindearbeiter getestet (Bild).

Text: Klaus Merscher / Foto: Thomas Link

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Karl-Otto Dornbusch geehrt

Gem_2012_Karl-Otto_Dornbusch_geehrtSeit 23 Jahren ist Karl-Otto Dornbusch Mitglied des Gemeinderates, seit 8 Jahren Beigeordneter der Gemeinde Rehborn. Alfons Schneider, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Meisenheim, würdigte diesen Einsatz an der Allgemeinheit mit der Verdienstplakette der Verbandsgemeinde Meisenheim in Bronze. Namens der Bürger unserer Gemeinde gratuliert ich sehr gerne und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

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Wer vermißt Katze?

Gemeinde_Katze_2012Seit einigen Tagen ist eine kleine, gepflegte und sehr zutrauliche schwarze Katze mit vier weißen Pfoten und weißem Hals im Bereich Am Hüttenbach, Obergasse und Hochstraße unterwegs.

Leider ließ sich nicht feststellen, wem die junge Kätzin gehört. Von daher musste am heutigen Montag über die Verbandsgemeindeverwaltung leider das Tierheim in Bad Kreuznach verständigt werden.

Der Besitzer oder ein Tierliebhaber, der das Tier aufnehmen möchte, melden sich bitte beim Tierheim unter der Telefonnummer: 0671 / 896 0 296.