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NOx-Messung in Rehborn

Gem 2018 NOx-Messung

Dieselfahrverbot in Hamburg, vielleicht demnächst in Stuttgart, München, Mainz, Koblenz. Aber was ist mit kleinen Landgemeinden, die von starkem Durchgangsverkehr betroffen sind? Wie hoch ist da die Belastung mit Stickoxiden aus Dieselabgasen und anderen Quellen?

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt gegen die großen Kommunen, damit auch in Deutschland EU-Recht eingehalten wird. Jetzt will der Verein zusätzlich überprüfen, wie es abseits der Zentren um die saubere Landluft bestellt ist. Im Internet wurde angekündigt, dass der Verein in 500 kleinen Gemeinden kostenlos NOx messen will.

Rehborns Ortsbürgermeister Thomas Link las zufällig den Aufruf und meldete sich: „Mehr spaßeshalber!“ Die kurze Beschreibung des Rehborner Fahrzeugaufkommens in der engen Ortsdurchfahrt der L234 mit vielen Lastkraftwagen, Bussen und kleinen Staus im Ortskern, der Verbindung der Landstraße zwischen zwei Bundesstraßen und als Lkw-Abkürzung zwischen zwei Autobahnen überzeugte die DUH-Verantwortlichen.

Es kam eine positive Antwort mitsamt zweier Messröhrchen und einer detaillierten Beschreibung, wie die Geräte für 30 Tage nahe der Straße anzubringen sind. Danach gehen die Luftproben zurück an die DUH, die sie dann auswerten lässt und Rückmeldung an die Gemeinde gibt.

Gleich in den ersten Minuten nach dem Montieren dürften die Röhrchen fleißig Stickstoffdioxid gesammelt haben – es gab just einen Stau mit Bus und einem großen Laster.

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