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Wart-Ausbau in Arbeit

Sehr viel Geld wurde in den vergangenen Jahren immer wieder in die Reparaturen des Feldweges „Wart“ zum St. Antoniushof gesteckt. Doch jeder stärkere Regen riss Furchen in den felsigen Grund, machte die Strecke auch für manche Traktoren unbefahrbar.

Gem 2017 Wart-Ausbau 01

Im vergangenen Jahr beschloss der Gemeinderat, einen Schlussstrich unter die dauernden Flickarbeiten zu ziehen und die rund 1000 Meter lange Strecke zu asphaltieren. Über das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Simmern wurde ein EU-Zuschuss beantragt, der vor wenigen Wochen genehmigt wurde.

In der vergangenen Woche begann der Ausbau, der sehr schnell voranschritt. Schon am vierten Arbeitstag große Mengen Schotter verfüllt und verfestigt – wobei die Zufahrt für die Lastwagen nur rückwärts von oben möglich war – und etwa die Hälfte der Strecke schon asphaltiert. Speziell im besonders steilen Waldbereich musste der Straßenfertiger abgeschleppt werden, weil die Steigung aus eigener Kraft nicht zu bewältigen war. Um die Regenwassermassen zu lenken, begrenzen seitliche Keile die Fahrbahn.

In den nächsten Tagen werden die Gräben neu ausgehoben, in die Steine zum Bremsen des schnellen Wasserabflusses eingebaut werden. Außerdem entstehen eine oder zwei Regenrückhaltegruben. Angedacht ist auch, eine weitere solche Grube direkt unterhalb des St. Antoniushofes anzulegen.

Zum Abschluss der Arbeiten wird die Strecke vermessen. Denn wie sich herausstellte, stammen die Gemarkungspunkte aus dem Jahr 1830, so dass die Katasterpläne nicht mit den heutigen Luftbildern übereinstimmen. „Fünf Meter daneben ist schon genau!“, erklärte ein Vermesser dem Ortsbürgermeister. Der einzige richtige Fixpunkt am St. Antoniushof stammt aus dem Jahr 1968.