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„Pixel“ schnurrte durch Rehborn

In Frankreichs Gemeinden ist er als kommunales Fahrzeug weit verbreitet – in Deutschland ist er dagegen noch nicht zugelassen: der Pixel X. Mit viel Zubehör ist der elektrisch angetriebene Kleinstlaster im Nachbarland als Geräteträger, als Straßenreiniger, Zugmaschine und Stromlieferant im Dauereinsatz.

Gem 2017 Pixel X-Besuch

In Hessen wurde das zweisitzige Gefährt mit seiner französischen Version und dortiger Straßenzulassung kürzlich Kommunen vorgestellt, da ein Importeur ( www.edrive-pixel.de ) aus Rüsselsheim es gegen Ende des Jahres in einer deutschen Variante auf den Markt will. Vor der Rückfahrt ins Werk in Grigny südlich Paris legte der Minilaster in Rehborn Station ein, weil Importeur Gregor Kraft und Ortsbürgermeister Thomas Link sich von elektromobilen Veranstaltungen kennen. So hatte denn Gemeindearbeiter Viktor Wiederspan eine gute Stunde die Gelegenheit, nahezu lautlos durch Rehborn und über die Gemark zu schnurren.

Obwohl handlich und wendig, schafft der Minilaster schon in der Grundversion 100 Stundenkilometer bei gleicher Reichweite. Geladen werden kann die Lithium-Eisen-Batterie an jeder Steckdose über Nacht, an Starkstrom schneller. Umgekehrt kann der Pixel auch Strom aus seiner Batterie abgeben. Bis zu einer Tonne Zuladung, Anhängekupplung und anderes mehr gehören zur Ausrüstung.

In Grigny werden jetzt zwei Prototypen für die Deutschland-Zulassung gebaut, u.a. mit größerer, hydraulisch kippbarer Ladefläche und mit mehr Bodenfreiheit. Wenn sie TÜV-abgenommen sind, kommt ein Deutschland-Pixel für eine Woche nach Rehborn zum kommunalen Testeinsatz. Diese Erfahrungen werden dann in die Serie einfließen.

Der Pixel T wird in Frankreich als siebensitziger Kleinbus als Verbindung zwischen Gemeinden eingesetzt.

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