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Festumzug planen

Teilnahme der Gemeinde Rehborn am Festumzug

zur 700 Jahr-Feier der Stadt Meisenheim

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor 700 Jahren wurde Meisenheim das Stadtrecht verliehen. Am Sonntag, 6. Juli, wird dies mit einem Umzug gefeiert. Alle umliegenden Gemeinden sind gebeten, sich zu beteiligen.

Wir Rehborner möchten eine mittelalterliche Fußgruppe und einen Wagen, der ein Wahrzeichen unserer Gemeinde zeigt, beisteuern.

Die Organisation liegt in den Händen von Daniela Cetto und Thomas Berberich. Sie freuen sich über Ihre Teilnahme am Umzug im passenden Gewand; auch werden Mit-Bauer am Wagen gesucht.

Ein Treffen der Interessierten ist am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr im Gemeindehaus an der Linde. Für Fragen und Anregungen vorab: Tel.: 06753 / 12 90 83 9.

Mit der Bitte um rege Teilnahme

Thomas Link, Ortsbürgermeister

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Goldener Ring Thema im Rat

Gem 2015 Straßenschäden Goldener Ring 03

Einladung

zur

öffentlichen - nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderates

am Montag, 30. März 2015,

um 19.30 Uhr

im Sitzungssaal des Gemeindehauses.

Tagesordnung:

- öffentlich -

  1. Sanierung Goldener Ring; Beratung und Beschlussfassung

- nicht öffentlich -

  1. Auftragvergabe Ingenieurleistung; Beratung und Beschlussfassung
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Zähne für die lauten Flügel

Die Windenergieanlagen auf der Lettweilerer Höhe erzeugen definitiv mehr Lärm, als bei der Genehmigung der „GE 2.4 - 120“-Anlagen zu erwarten war. Zwar liegen die Werte immer unterhalb der Grenzwerte, wie die mehrfachen baubehördlichen Messungen ergaben, dennoch ist auch Betreiber Juwi unzufrieden. Wie der Ortsbürgermeister und die Beigeordneten bei einem Gespräch mit der Betreiberfirma erfuhren, wird der Hersteller der Windenergieanlagen in die Pflicht genommen.

Sobald die Temperaturen durchgängig über 15 °Celsius liegen, werden schnellstmöglich sogenannte Serrations angebracht. Die sägezahnförmigen Serrations werden an der Hinterblattkante im äußeren Bereich zur Blattspitze hin angebracht, um aerodynamische Verwirbelungen zu minimieren. Sie arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die Winglets an Flugzeugflügeln, nur eben nicht an der Blattspitze, sondern an der Hinterkante. Umso weniger Verwirbelungen es gibt, umso geringer ist der Luftwiderstand, umso geringer sind die Laufgeräusche.

Die Serrations sind der Tierwelt abgeschaut – sie sind auf der Haut von Haifischen zu finden. Auch einzelne Federn der Flügel von Eulen funktionieren nach dem Prinzip, das den Tieren einen lautlosen Flug ermöglicht.

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Neuer Platz für Orchideen

Gem 2015 Naturlehrpfad Raupe

Rehborn ist bekannt für seine neun verschiedenen, wilden Orchideen-Arten auf der Gemarkung. Ein Großteil dieser geschützten Pflanzen gedeiht auf dem Maienberg auf uralten Weinbergsflächen. Doch die verbuschten immer mehr; unter den Dornengewächsen ist kein Platz und Licht für die Orchideen. Nur mit Mühe konnte in der Vergangenheit ein Hektar Fläche freigehalten werden.

Jetzt tut sich Großes im Maienberg am Naturlehrpfad: Mehr als fünf weitere Hektar werden entbuscht, von Hecken und Bäumen befreit – sogar mit Sondergenehmigung auch noch nach dem 28. Februar. Seit gut einer Woche sind sechs Männer mit Motorsensen im Einsatz, ebenso Traktoren und ein ferngesteuerter Raupenmulcher. Und sie werden auch noch einige Tage beschäftigt sein. Das abgeschnittene Material wird abgeräumt und in Containern abgefahren, um die im Holz enthaltenen Nährstoffe zu entnehmen. Denn die seltenen Wildgewächse lieben nur magere Böden.

Die Maßnahme ist Teil der Naturkompensation für die Rehborner 13 Windenergieanlagen auf der Lettweilerer Höhe. Ortsbürgermeister Thomas Link hatte den zuständigen Naturämtern vorgeschlagen, mehr für die Orchideen zu tun, statt das Geld irgendwo im Land für weitere Streuobstwiesen oder Renaturierungen auszugeben. So kommt es, dass nun für die nächsten rund 25 Jahre 6,5 Hektar Fläche den Orchideen vorbehalten bleiben. Im Bereich werden auch die alten Weinbergsmauern saniert, darin eingebaute Schutzunterstände erhalten. Dies auch deshalb, um Insekten, Eidechsen und Schlangen Unterschlupf zu bieten.

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Tanne gefällt

Gem 2015 Spielplatz Tanne

Die stattliche Tanne am Rande des Spielplatzes kam der Elektroleitung immer näher, ihre Nadeln landeten zentimeterdick im Sandkasten. Eigentlich sollte der Nadelbaum als Weihnachtsbaum sein geschmücktes Ende finden – doch für den Rehborner Dorfplatz war das Exemplar schlicht zu groß; Fachleuten aus Odernheim und Meisenheim war die Fällung am Stück wegen der Freileitung zu gefährlich.

Am heutigen Samstag besorgten eifrige Rehborner (Karl Rudi, Friedel, Mario, Martin, Viktor, Pascal und Patrick) einen Hubsteiger und kürzten den Baum Stück für Stück. Auch eine nebenstehende Birke, die ebenfalls in Kontakt mit der Elektroleitung kam, wurde gestutzt.

Die Aktion erspart der Gemeinde Ausgaben von mehreren hundert Euro. Danke sehr! Nun kann auch der Zaun des Spielplatz endlich erneuert werden.