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LED-Licht kommt bald

Der Gemeinderat hat in nicht öffentlicher Sitzung den Auftrag vergeben, die Straßenlampen auf LED-Licht umzurüsten. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 50.500 €uro. Den Auftrag erhielt ein Fachgeschäft aus der Nähe, das zwar geringfügig teurer war als der Kaufvorschlag der Verbandsgemeindeverwaltung, dafür aber eine längere Garantie bot. Außerdem sind diese LED-Lampen bzw. die einzelnen Lichter darin ausrichtbar; so können dunkle Bereiche besser erhellt werden. Auch können diese Lampen bei Bedarf einzeln ferngesteuert werden, was beispielsweise erlaubt, in Teilbereichen zu dimmen und somit weniger Energie zu verbrauchen. Das LED-Licht soll baldmöglichst eingebaut werden.

Den Grundsatzbeschluß hatte der Gemeinderat auf Vorschlag des Ortsbürgermeisters schon vor etwa eineinhalb Jahren gefasst. Nur so konnten Bundeszuschüsse und ein sehr günstiger Kredit des Bundes genutzt werden. Die Umsetzung verzögerte sich jedoch mehrfach, weil nach Rehborn fast alle Orte der Verbandsgemeinde umstellen wollten. Allerdings wurde so auch ein größeres Auftragsvolumen erreicht, welches sich kostensenkend auswirkte.

Das neue Licht für Rehborns Straßen spart jährlich 30.223 Kilowattstunden Strom und damit Kosten von rund 7000 €uro. Die Anschaffung hat sich rechnerisch nach gut 7 Jahren amortisiert; allerdings wird auch an der Wartung gespart, wodurch es etwas schneller geht.

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10.000 Hundetüten

Gerade einmal 4 Monate ist es her, dass die Belloo-Nimm’s mit-Mülleimer für hündische Hinterlassenschaften beschafft wurden. Zur Grundausstattung der vier Mülleimer gehörten 2500 Kottüten. Die sind schon aufgebraucht. Jetzt wurden 10.000 Stück nachbestellt. Die Kosten von rund 140 €uro übernimmt unser Förderverein Pro Robura. Das neue Angebot wird demnach gut angenommen; es sind deutlich weniger Hundehaufen an den Wegen zu finden.

Leider gibt es auch Hundebesitzer, die zwar die Tüten nutzen – diese dann aber am Wegesrand stehen lassen und nicht in den Behältern entsorgen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass die gefüllten Tüten in Wiesen und Äckern landeten. Dies betrifft insbesondere die Strecke „Hinter Fach“, den Feldweg zwischen „Radler“ und Bahnhof. Wer einen solchen Frevler sieht … bitte ansprechen!

Im Pro Robura-Vorstand wird bereits überlegt, dort einen weiteren Mülleimer aufzustellen. Dafür müsste allerdings wieder ein Pate gefunden werden, der den Behälter bei Bedarf leert und Tüten nachfüllt. Über Freiwillige freut sich nicht nur der Ortsbürgermeister.

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Spenden fürs Moscheltal

Gem 2014 Spendenaktion Brendel

1315,20 €uro spendeten die Rehborner bei einer spontanen Sammelaktion für die Opfer der Flutkatastrophe im Moscheltal. Während wir in Rehborn unsere Kerb feierten, kam es auf der anderen Seite des Berges zu einer Gewitter-Sintflut mit Sachschaden in Millionen-Höhe.

Michael Brendel hatte die Spenden-Idee und besuchte mit Tochter Nele die Haushalte (im Bild bei Daniela Neumann). Nahezu alle Bürger beteiligten sich.

Brendels brachten das Geld persönlich zu den Bürgermeistern von Ransweiler (350 Euro), Finkenbach (400) und Waldgrehweiler (565,20). Die Spenden sollen an die betroffensten Bürger der drei Gemeinden gehen, wie sich Michael Brendel jeweils quittieren ließ.

Auch seitens der Gemeinde ein Dankeschön an die Spender und an Familie Brendel für ihren Einsatz. Wie schnell es durch Regenmassen zu Schäden kommen kann, haben wir im August erlebt – Gottseidank nicht in dem Ausmaß wie bei unseren Nachbarn über dem Berg.

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Gemeindehaus für Rehborn? Starkregen besser ableiten

In Rehborn fehlt ein Gemeindehaus. Das ergab eine Bürgerbefragung des SPD-Ortsvereins. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stellte die Fraktion den Antrag, eine Steuerungs- und Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit der Konzeptionierung befassen soll.

Bereits in der konstituierenden Sitzung hatte der Gemeinderat den Rechnungsprüfungsausschuss in der Besetzung Curd Rothmann (SPD), Klaus-Jürgen Schmidt (UBL) und Norbert Grimm (CDU) gewählt. Jetzt wurden die Mitglieder dreier weiterer Ausschüsse – Bürgermeister und Beigeordnete gehören qua Amt immer dazu – nominiert.

Bauausschuss (in Klammern die jeweiligen Vertreter): Mario Schwarz (Markus Kunisch), Günter Schmitt (Markus Maurer) und Thomas Berberich (Christopher May).

Wegebauausschuss: Ingo Roland (Volker Conrad), Klaus-Jürgen Schmidt (Matthias Kipper) und Karl-Werner Schappert (Bruno Schappert).

Friedhofausschuss: Wolfgang Keller (Annegret Holzberger), Meike Wagner (Daniela Cetto), Karl-August Christian (Bernd Mathern).

Einstimmig beschlossen wurde der durch Lothar Gräff erläuterte Antrag der SPD-Fraktion zur Bildung einer Steuerungs- und Arbeitsgruppe zur Konzeptionierung eines Gemeindehauses. Ein solches Gebäude fehlt in Rehborn, obwohl Bedarf hierfür bestünde, wie eine Bürgerbefragung durch die SPD ergeben hatte.

Die Arbeitsgruppe soll federführend sein für die Bedarfsermittlung (unter Einbindung der Vereine und Interessengruppen, die Feststellung der notwendigen Räumlichkeiten, Standortvorschläge, solide Finanzierbarkeit und Sicherstellung der Folgekosten. Die Besetzung von Arbeits- und Steuerungsgruppe soll in der nächsten Sitzung erfolgen.

Die Gemeindestraßen im alten Ortskern (einschließlich der Ringstraße) sind vielfach in einem schlechten Zustand und stehen in den nächsten Jahren zum Ausbau an. Gleiches gilt auch für das Kanalnetz und die Wasserleitung in diesen Innerortsstraßen. Auf Antrag der SPD-Fraktion sollen der Ortsbürgermeister, der Bauausschuss und die Verbandsgemeinde innerhalb eines Jahres in einer Prioritätenliste die zeitliche Folge für den Straßenausbau festlegen. Grundlage der Liste soll eine Untersuchung der Kanalisation per Videokamera sein.

Nach dem Starkregen mit 60 Liter Regen auf den Quadratmeter binnen weniger Minuten Anfang August hatten viele Hauseigentümer im Ortskern und auch in Berg- und Ringstraße Wasserschäden in Wohnungen und Kellern zu beklagen.

Als Ursache hierfür sehen eine ganze Anzahl von Beschwerdeführern das in den Kanal gelangte Oberflächenwasser aus dem Außengebiet. Hier müsse, so die Geschädigten, Abhilfe durch die Gemeinde geschaffen werden. Wie dies geschehen könne und mit welchen finanziellen Folgen dies für die Gemeinde verbunden sein wird, müsse, so die Auffassung des Rates, zunächst überprüft werden. Allerdings, so stellte dies die Verbandsgemeinde bereits 2008 fest, stünden auch die Grundstückseigentümer in der Pflicht, geeignete Vorkehrungen gegen den Rückstau des Abwassers aus dem Entwässerungsnetz in die angeschlossenen Grundstücke zu treffen.

Im Rat war man der Ansicht, dass das Oberflächenwasser schon am Scheidepunkt im Bereich „Roth“ so umgeleitet werden könne, dass es nicht oder nicht so großer Menge bis in den Ort und in das Kanalnetz gelangen kann. Dies soll der Wegebauausschuss vor Ort prüfen. Ortsbürgermeister Thomas Link wird die Beschwerdeführer zu einem gemeinsamen Gespräch einladen, um Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. -klm-

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Kerb: Viel Spaß und gute Laune

„Es ist nicht alle Tage Kirmes“, sagt ein deutsches Sprichwort. Aber vom 19. bis 23. September ist Rehborner Kerb – gleich fünf Tage lang. Wir Rehborner freuen uns, Sie, liebe Gäste aus nah und fern, zu unserer Kirmes im Festzelt, an die Stände in der Ortsmitte und in die Gaststätten einladen zu dürfen.

Heute denken viele Menschen bei Kirmes in erster Linie an Jahrmarktstreiben.Und manche wissen wohl auch nicht mehr, dass sie aus der Kirchweih hervorgegangen ist. Dieser Tag wurde früher groß begangen. Und weil schon unsere Vorväter gern feierten, erhielt das religiöse Fest mehr und mehr ein weltliches Gesicht. So hat sich das entwickelt, das wir heute noch kennen und schätzen.

Die Kirmes ist für alle da: für Kinder und Erwachsene, Familien und Singles, hier Geborene und später Zugezogene und liebe Gäste aus nah und fern. Sie ist ein Treffpunkt und Unterhaltungsmagnet.

Es wartet auf Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, und auf Sie, liebe Gäste, eine Fülle von Spaß und gute Laune. Es wird ein buntes, aber auch manchmal recht lautes Treiben. Dafür ein herzliches „Danke“ allen Anwohnerinnen und Anwohnern, die dies verständnisvoll tolerieren.

Ein besonderer Dank gilt allen Ausrichtern unserer „Kerb“ für ihre organisatorischen Anstrengungen, den Vereinen und deren Helfern, den fleißigen Wagenbauern des Umzuges. Schlicht den helfenden Händen, ohne die ein solches Fest nicht möglich ist.

Allen Besuchern ein paar unbeschwerte Stunden mit viel Spaß und Unterhaltung.

Herzlichst

Thomas Link, Ortsbürgermeister