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Stefanie Grimm führt Luise-Kopp-Stiftung

Zu notwendig gewordenen Neuwahlen bei der Luise-Kopp-Stiftung für die Legislaturperiode 2014 bis 2019 hatte Ortsbürgerrneister Thomas Link den Gemeinderat und das Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde zur gemeinsamen Sitzung eingeladen. Die Ortsgemeinde Rehborn ist deutschlandweit eine von wenigen Kommunen, die eine Stiftung mit verwalten. Von den 20 stimmberechtigten Personen (13 Rats- und 7 Presbyteriumsmitglieder) waren satzungsgemäß der Vorstand und Verwaltungsausschuss der Stiftung zu wählen.

LKS 2015 Verabschiedung Karl-Eduard Deiler

Stiftungsvorsitzender Karl-Eduard Deiler, der auch als Wahlleiter fungierte, machte zunächst einige Ausführungen zur Gründung der Stiftung im Jahre 1973, die auf Initiative von Pfarrer August Kopp ausging: Er war von 1918 bis 1948 Gemeindepfarrer in Rehborn und engagierte sich in dieser langen Zeit mit seiner Ehefrau Luise nicht nur seelsorgerisch, sondern auch sehr stark im sozialen Bereich. Für viele Rehborner Bürger waren sie besonders in den Kriegswirren des 2. Weltkrieges eine große Hilfe. Wegen seiner Verdienste wurde Pfarrer August Kopp im Jahre 1950 zum bisher einzigen Ehrenbürger der Gemeinde Rehborn ernannt. 

Nach seiner Versetzung als Oberkirchenrat zur Protestantischen Landeskirche nach Speyer, zog es ihn mit seiner Ehefrau nach der Pensionierung wieder in seine alte „Wahlheimat“ zurück und verbrachte seinen Lebensabend in einem Bad Kreuznacher Altenheim. Seine Verbundenheit zu Rehborn war auch nach seinem Wegzug immer vorhanden und er hat dies auch über den Tod hinaus (die Eheleute August und Luise Kopp haben ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Rehborn gefunden) nachhaltig zum Ausdruck gebracht. Denn er verfügte, dass nach seinem Tod (1970) ein Teil seines Vermögens in eine Stiftung einfließen sollte, mit dem Namen seiner im Jahr 1966 verstorbenen Ehefrau Luise. Diesem Wunsch kam die Ortsgemeinde nach und gründete eine Stiftung bürgerlichen Rechts, deren Satzung 1972 verabschiedet wurde und deren Geschäfte fortan von der Gemeinde und der Kirchengemeinde geführt werden.

Die Satzung regelt, dass die Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen an berechtigte Antragsteller auszuzahlen sind. Förderberechtigt sind die Bereiche Studium, Jugendpflege, Denkmal- und Heimatpflege sowie Kinderarbeit und Erwachsenenbildung. Im Gründungsjahr 1973 betrug das Stiftungsvermögen 78.800 Mark, zu dem noch eine Briefmarkensammlung mit einem Buchwert von 10.000 Mark kam. Durch Veräußerungen und alljährliche Aufstockungen hat sich das Vermögen bis heute auf rund 82.000 Euro erhöht.                                                                                                                        

Obwohl die Zinssätze in den vergangenen Jahren stark gesunken sind und damit weniger Geld für die alljährlichen Auszahlungen zur Verfügung steht, sind seit der Gründungsstiftung bis 2001 rund 122.000 Mark und seit Einführung des Euro rund 23.000 Euro an die Antragsteller geflossen. 

Profitiert in den zurückliegenden mehr als 40 Jahren haben Einzelantragsteller für ihr Studium, die Ortsgemeinde, die Kirchengemeinde, die Rehborner Vereine, die aktiv Jugendarbeit betreiben; und auch die Heimat- und Denkmalpflege wurden unterstützt.     Vor den anstehenden Wahlen erklärte Deiler, dass er nach 35 Jahren Tätigkeit für         die Luise-Kopp-Stiftung (zwei Jahre im Verwaltungsausschuss, acht Jahre als 2. Vorsitzendern sowie 25 Jahre als 1.Vorsitzender) nicht mehr zur Wahl stehen würde.

Als sein Nachfolger im Amt des Vorstand-Vorsitzenden wurde Stefanie Grimm gewählt. Wiedergewählt in den Vorstand wurden die stellvertretende Vorsitzende Heidi Blaesy, Schriftführerin Stefanie Keller und Rechnerin Ute Paulus. Beisitzer ist der jeweilige amtierende Pfarrer, derzeit also Pfarrerin Cornelia van Bentum.

In den Verwaltungsausschuss wurden gewählt: Karl-Heinz Kunz, Norbert Grimm und Lothar Gräff für den Gemeinderat und Karl-August Christian und Ute Gillmann für das Presbyterium. Die Rechnung prüfen Hanne Wagner und Patrick Becker.

Zum Schluss der Sitzung würdigten Pfarrerin van Bentum wie auch Ortsbürgermeister Link die Verdienste des ausscheidenden 1. Vorsitzenden Karl-Eduard Deiler um die Luise-Kopp-Stiftung. Text/Foto: Klaus Merscher

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782 – 2 Rehborner mehr

Per 31. Dezember 2014 hatte Rehborn 729 Einwohner (7 mehr als vor Jahresfrist) mit Hauptwohnsitz. Hinzu kommen 53 Personen (- 5) mit Nebenwohnsitz. Damit sind wir 782 Rehborner.

282 Wohnadressen (+ 4) wurden zum Jahresende gezählt.

Es gibt 48 Kinder (+ 4) bis zu 9 Jahren mit Hauptwohnung. 10-19 Jahre: 62 (-7); 20-29: 61 +/- 0); 30-39: 73 (+ 1); 40-49: 99 (- 4); 50-59: 136 (+/- 0); 60-69: 112 (+ 9); 70-79: 91 ( + 3); 80-89: 41 (+2); 90-99: 6 (- 1).

Im Jahr 2015 werden 2 Kinder eingeschult. Im Jahr 2016 voraussichtlich 5; 2017: 1; 2018: 7; 2019: 6; 2020: 5.

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Kuscheltiere gesucht

Wer hat überzählige Bekleidung für Herren, für Kinder ab 9 Jahren, Herrenschuhe? Wer hat Spielsachen und Kuscheltiere für Kinder? Und wer hat sogar Wäschekörbe zuviel?

Seit dieser Woche ist die Kleiderkammer in Meisenheim für unsere Flüchtlinge sowie

auch für alle hilfebedürftigen Menschen in der Verbandsgemeinde Meisenheim geöffnet. Sie befindet sich auf dem Gelände des Paul-Schneider-Gymnasiums, Präses-Held-Straße 1 (Pfarrer-Adams-Straße hoch, letztes Haus auf der linken Seite).

Die regelmäßigen Öffnungszeiten sind (außer feiertags) folgende:

Dienstag, 9 bis 11 Uhr, sowie

Donnerstag, 16 bis 18 Uhr.

Hier erhalten Sie kostenfreie gebrauchte Bekleidung und Haushaltsgegenstände sowie Einrichtungsgegenstände.

Die Kleiderkammer wird von den ehrenamtlichen Helferinnen Frau Baab (Tel.

06753/4931), Frau Collet (Tel. 06753/962565) und Frau Thunig (Tel. 06753/94660) betreut, die gerne auch Sachspenden (Bekleidung, Hausrat, Einrichtungsgegenstände) aus der Bevölkerung unter vorheriger telefonischer

Anmeldung annehmen.

Größere, sperrige Einrichtungsgegenstände können aufgrund der Lagerkapazitäten

nicht direkt angenommen werden. Hier gibt es dann jedoch eine Liste, wonach die angemeldeten Gegenstände bei Bedarf abgerufen werden sollen.

Wir bedanken uns bei den ehrenamtlichen Helferinnen, der Firma Bito für die Bereitstellung der Regale sowie allen, die uns zurzeit mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Flüchtlinge in unserer Verbandsgemeinde unterstützen.

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Volker Conrad geehrt

Gem 2014 Volker Conrad Ehrung

Für seinen jahrelangen kommunalpolitischen Einsatz wurde Volker Conrad am gestrigen Donnerstag ausgezeichnet.

Dietmar Kron, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, zählte die Mitgliedschaft im Rehborner Gemeinderat, seine Tätigkeit als 1. Ortsbeigeordneter, als Ortsbürgermeister, im Verbandsgemeinderat und zuletzt als Fraktionsvorsitzender der SPD im VG-Rat auf. Volker Conrad erhielt die Verdienstmedaille in Bronze, eine Urkunde und ein weiteres Präsent. Zusammen mit dem Rehborner wurden weitere verdiente Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde geehrt. Den feierlichen Rahmen bildete die Jahresabschlusssitzung des Verbandsgemeinderates im neuen Gemeindehaus von Becherbach/Pfalz.

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Neues Licht strahlt

Gem 2014 LED-Licht montiertEine noch ungewohnte Helligkeit gibt’s seit heute in den Rehborner Straßen – die Umrüstung auf das energiesparende LED-Licht hat begonnen. In den nächsten Tagen werden alle Straßen umgestellt. Ausnahme sind die Hauptstraße und „Am Bröckelsberg“, weil hier schon moderne Lampen leuchten.

Die Umrüstung kostet rund 50.500 €uro. Das neue Licht für Rehborns Straßen spart jährlich 30.223 Kilowattstunden Strom und damit Kosten von rund 7000 €uro. Die Anschaffung hat sich somit rechnerisch nach gut 7 Jahren amortisiert; allerdings wird auch an der Wartung gespart, wodurch es noch etwas schneller geht.

Außerdem sind diese LED-Lampen bzw. die einzelnen Lichter darin ausrichtbar; so können dunkle Bereiche besser erhellt werden. Auch können diese Lampen bei Bedarf einzeln ferngesteuert werden, was beispielsweise erlaubt, in Teilbereichen zu dimmen und somit noch weniger Energie zu verbrauchen.

Wichtig war es Ortsbürgermeister und Gemeinderat, dass im Ortskern wieder die ortstypischen Überspannlampen montiert werden. Ursprünglich war von den Pfalzwerken geplant gewesen, überall Leuchten an Masten zu montieren, was Straßenaufriß und höhere Kosten verursacht hätte.