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Spenden fürs Moscheltal

Gem 2014 Spendenaktion Brendel

1315,20 €uro spendeten die Rehborner bei einer spontanen Sammelaktion für die Opfer der Flutkatastrophe im Moscheltal. Während wir in Rehborn unsere Kerb feierten, kam es auf der anderen Seite des Berges zu einer Gewitter-Sintflut mit Sachschaden in Millionen-Höhe.

Michael Brendel hatte die Spenden-Idee und besuchte mit Tochter Nele die Haushalte (im Bild bei Daniela Neumann). Nahezu alle Bürger beteiligten sich.

Brendels brachten das Geld persönlich zu den Bürgermeistern von Ransweiler (350 Euro), Finkenbach (400) und Waldgrehweiler (565,20). Die Spenden sollen an die betroffensten Bürger der drei Gemeinden gehen, wie sich Michael Brendel jeweils quittieren ließ.

Auch seitens der Gemeinde ein Dankeschön an die Spender und an Familie Brendel für ihren Einsatz. Wie schnell es durch Regenmassen zu Schäden kommen kann, haben wir im August erlebt – Gottseidank nicht in dem Ausmaß wie bei unseren Nachbarn über dem Berg.

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Gemeindehaus für Rehborn? Starkregen besser ableiten

In Rehborn fehlt ein Gemeindehaus. Das ergab eine Bürgerbefragung des SPD-Ortsvereins. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stellte die Fraktion den Antrag, eine Steuerungs- und Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit der Konzeptionierung befassen soll.

Bereits in der konstituierenden Sitzung hatte der Gemeinderat den Rechnungsprüfungsausschuss in der Besetzung Curd Rothmann (SPD), Klaus-Jürgen Schmidt (UBL) und Norbert Grimm (CDU) gewählt. Jetzt wurden die Mitglieder dreier weiterer Ausschüsse – Bürgermeister und Beigeordnete gehören qua Amt immer dazu – nominiert.

Bauausschuss (in Klammern die jeweiligen Vertreter): Mario Schwarz (Markus Kunisch), Günter Schmitt (Markus Maurer) und Thomas Berberich (Christopher May).

Wegebauausschuss: Ingo Roland (Volker Conrad), Klaus-Jürgen Schmidt (Matthias Kipper) und Karl-Werner Schappert (Bruno Schappert).

Friedhofausschuss: Wolfgang Keller (Annegret Holzberger), Meike Wagner (Daniela Cetto), Karl-August Christian (Bernd Mathern).

Einstimmig beschlossen wurde der durch Lothar Gräff erläuterte Antrag der SPD-Fraktion zur Bildung einer Steuerungs- und Arbeitsgruppe zur Konzeptionierung eines Gemeindehauses. Ein solches Gebäude fehlt in Rehborn, obwohl Bedarf hierfür bestünde, wie eine Bürgerbefragung durch die SPD ergeben hatte.

Die Arbeitsgruppe soll federführend sein für die Bedarfsermittlung (unter Einbindung der Vereine und Interessengruppen, die Feststellung der notwendigen Räumlichkeiten, Standortvorschläge, solide Finanzierbarkeit und Sicherstellung der Folgekosten. Die Besetzung von Arbeits- und Steuerungsgruppe soll in der nächsten Sitzung erfolgen.

Die Gemeindestraßen im alten Ortskern (einschließlich der Ringstraße) sind vielfach in einem schlechten Zustand und stehen in den nächsten Jahren zum Ausbau an. Gleiches gilt auch für das Kanalnetz und die Wasserleitung in diesen Innerortsstraßen. Auf Antrag der SPD-Fraktion sollen der Ortsbürgermeister, der Bauausschuss und die Verbandsgemeinde innerhalb eines Jahres in einer Prioritätenliste die zeitliche Folge für den Straßenausbau festlegen. Grundlage der Liste soll eine Untersuchung der Kanalisation per Videokamera sein.

Nach dem Starkregen mit 60 Liter Regen auf den Quadratmeter binnen weniger Minuten Anfang August hatten viele Hauseigentümer im Ortskern und auch in Berg- und Ringstraße Wasserschäden in Wohnungen und Kellern zu beklagen.

Als Ursache hierfür sehen eine ganze Anzahl von Beschwerdeführern das in den Kanal gelangte Oberflächenwasser aus dem Außengebiet. Hier müsse, so die Geschädigten, Abhilfe durch die Gemeinde geschaffen werden. Wie dies geschehen könne und mit welchen finanziellen Folgen dies für die Gemeinde verbunden sein wird, müsse, so die Auffassung des Rates, zunächst überprüft werden. Allerdings, so stellte dies die Verbandsgemeinde bereits 2008 fest, stünden auch die Grundstückseigentümer in der Pflicht, geeignete Vorkehrungen gegen den Rückstau des Abwassers aus dem Entwässerungsnetz in die angeschlossenen Grundstücke zu treffen.

Im Rat war man der Ansicht, dass das Oberflächenwasser schon am Scheidepunkt im Bereich „Roth“ so umgeleitet werden könne, dass es nicht oder nicht so großer Menge bis in den Ort und in das Kanalnetz gelangen kann. Dies soll der Wegebauausschuss vor Ort prüfen. Ortsbürgermeister Thomas Link wird die Beschwerdeführer zu einem gemeinsamen Gespräch einladen, um Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. -klm-

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Kerb: Viel Spaß und gute Laune

„Es ist nicht alle Tage Kirmes“, sagt ein deutsches Sprichwort. Aber vom 19. bis 23. September ist Rehborner Kerb – gleich fünf Tage lang. Wir Rehborner freuen uns, Sie, liebe Gäste aus nah und fern, zu unserer Kirmes im Festzelt, an die Stände in der Ortsmitte und in die Gaststätten einladen zu dürfen.

Heute denken viele Menschen bei Kirmes in erster Linie an Jahrmarktstreiben.Und manche wissen wohl auch nicht mehr, dass sie aus der Kirchweih hervorgegangen ist. Dieser Tag wurde früher groß begangen. Und weil schon unsere Vorväter gern feierten, erhielt das religiöse Fest mehr und mehr ein weltliches Gesicht. So hat sich das entwickelt, das wir heute noch kennen und schätzen.

Die Kirmes ist für alle da: für Kinder und Erwachsene, Familien und Singles, hier Geborene und später Zugezogene und liebe Gäste aus nah und fern. Sie ist ein Treffpunkt und Unterhaltungsmagnet.

Es wartet auf Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, und auf Sie, liebe Gäste, eine Fülle von Spaß und gute Laune. Es wird ein buntes, aber auch manchmal recht lautes Treiben. Dafür ein herzliches „Danke“ allen Anwohnerinnen und Anwohnern, die dies verständnisvoll tolerieren.

Ein besonderer Dank gilt allen Ausrichtern unserer „Kerb“ für ihre organisatorischen Anstrengungen, den Vereinen und deren Helfern, den fleißigen Wagenbauern des Umzuges. Schlicht den helfenden Händen, ohne die ein solches Fest nicht möglich ist.

Allen Besuchern ein paar unbeschwerte Stunden mit viel Spaß und Unterhaltung.

Herzlichst

Thomas Link, Ortsbürgermeister

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Streckenverlauf Umzug 2014

Der Rehborner Kerweumzug unter dem Motto „Fußballweltmeisterschaft“ folgt am Sonntag, 21. September, wieder der alten Route. Aufstellung um 13.30 Uhr am Bahnhof (Bitte beachten, dass wir Gast auf Privatgelände sind).

Der Umzug startet um 14 Uhr. Er führt über die Mühlstraße und Brühl in den Schulweg, kreuzt die Hauptstraße (Linienbus muss abgewartet werden) in die Ringstraße, durch die Hochstraße in die Hintergasse und schließlich in die Hauptstraße. Am Turnplatz löst sich der Umzug auf.

Die Kerwerede der Straußjugend wird im Festzelt gehalten.

Die Hauptstraße ist von 13 bis 18 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt! Die Umleitung erfolgt über Schulweg und Mühlstraße.

Die Anwohner und Anlieger aller vom Umzug betroffenen Straßen sind dringend gebeten, keine Fahrzeuge auf den Straßen bzw. Gehwegen zu parken.

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Rehborns in Rehborn

Gem 2014 Rehborns in Rehborn

Deutschlandweit gibt es 63 Telefonanschlüsse auf den Nachnamen „Rehborn“; umgerechnet sind das 168 Namensträger, die zu 80 Prozent in Nordrhein-Westfalen und dort zumeist im Landkreis Soest leben. Zu diesem Landkreis gehört auch Lippstadt – und von dort bekam Rehborn am Dienstag Besuch von der Familie Hildegard und Heinz Rehborn.

Rehborns wollten unbedingt mal den Ort sehen, dessen Namen sie tragen. Da sie derzeit an der Mosel urlauben, war die Fahrt über den Hunsrück kein Problem. Am Nachmittag trafen sie ein, um, wie Heinz Rehborn mehrfach betonte, „ihren“ Bürgermeister zu sprechen. Dieser führte sie natürlich zu den Sehenswürdigkeiten unserer Gemeinde. Karl-Hugo Schmidt hatte Zeit für eine Mühlenführung, bei Klaus Merscher wurde die Rehborn-DVD erworben, auf dem Friedhof die Disibodenberg-Glocke bewundert. Der Abschluss nach 1 ½ Stunden war dann bei Werner Gillmann, der original Rehborner Wein kredenzte. Klar, dass davon ein Dutzend Flaschen – natürlich mit Rehborn-Etikett – den Heimweg mit antraten.

Heinz Rehborn ist begeisterter Videofilmer, als begeisterter Reisefilmer sogar Mitglied im Bundesverband der Film-Autoren, der den Rehborn-Rundgang bildlich festhielt. Und nächstes Jahr kommen Rehborns vielleicht nochmal nach Rehborn – und dann für etwas länger. Denn die blühenden Orchideenwiesen unserer Gemeinde sollen bildlich eingefangen und dann bei den Film-Autoren vorgezeigt werden.